Embrace Hotelverbund auf der Tagung „Hauptsache Arbeit“
Arbeit und Beschäftigung bietet weit mehr als die eigenständige Finanzierung des Lebensunterhaltes. Arbeit bietet Kommunikation, Qualifikation, Status, Kollegialität, Perspektiven und Normalität. Arbeit fördert, zumindest in den meisten Fällen, Gesundheit und schafft Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichem Leben. Und Arbeit gilt nach wie vor als Königsweg für Integration und Inklusion. Doch wo finden Menschen eine regelmäßige Arbeit oder Beschäftigung, wenn sie die Bedingungen und Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes nicht oder nur teilweise erfüllen können?
Am Welttag der seelischen Gesundheit beleuchtet diese Tagung zwei Extreme. Es werden Arbeitsmöglichkeiten für beeinträchtigte und erwerbsfähige Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgezeigt. Beispielhaft soll veranschaulicht werden, wie Firmen mit der Schwierigkeit umgehen, einerseits dem Erfüllungsdruck ihres Angebotes gerecht zu werden und andererseits eine Arbeitsumgebung anzubieten, die einen personenzentrierteren Ansatz fördert. Integrationsfirmen und insbesondere Integrationshotels stehen hier u.a. im Fokus. Die Darstellung von Arbeitsmöglichkeiten des ersten Arbeitsmarktes sollen ergänzt werden um sogenannte niedrigschwellige Beschäftigungsmöglichkeiten im Zuverdienst für nicht erwerbsfähige Menschen. Obwohl Zuverdienstbeschäftigung schon in einigen Regionen Deutschlands angeboten wird, ist die Angebotslandschaft nicht flächendeckend und für Viele ist diese Beschäftigungsform noch relativ unbekannt.
Die Tagung möchte Arbeits- und Beschäftigungssuchenden mit Beeinträchtigungen, Interessierten, Professionellen, BetreuerInnen sowie MitarbeiterInnen der Ämter anhand einiger interessanter Beispiele Möglichkeiten aufzeigen. Neben den Vorträgen bieten zwei Workshops und eine Messe Gelegenheit zum Fachdialog und Informationsaustausch. Im Rahmen der Messe werden auch einige der ReferentInnen zur Verfügung stehen.
Die Tagung wird von der gGesellschaft für integrative Beschäftigung mbH in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie veranstaltet.
Weitere Informationen unter: www.gib-bremen.info

